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Wissenschaft kompakt

Geschichte der Meteorologie - Teil 5: Meteorologie im Spätmittelalter
an der Schwelle zur Renaissance


Im heutigen Teil der Serie zur Geschichte der Meteorologie setzen wir
uns mit der Epoche des Spätmittelalters an der Schwelle zur
Renaissance auseinander. Schwerpunkt in Europa war das Zurückerlangen
wissenschaftlicher Erkenntnisse des Früh- und Hochmittelalters aus
dem arabischen Raum sowie die Entwicklung erster Messinstrumente.
Letzteres fand auch in Ostasien statt. Außerdem gibt es einen
Überblick über meteorologische Erkenntnisse aus Afrika und Amerika.


Im letzten Thema des Tages zur Geschichte der Meteorologie wurde die
Leistung der Araber auf diesem Feld betont. Wissenschaftliche
Erkenntnisse gelangten aus diesem Raum wieder ins christliche Europa
zurück. Bevor wir darauf blicken, werfen wir einen Blick nach Afrika
und Amerika.



Über wissenschaftliche Kenntnisse der vielen Völker und Kulturen von
Subsahara-Afrika ist nur ganz wenig bekannt bzw. überliefert.
Groß-Simbabwe war im Zeitraum von ca. 1100 bis 1450 ein mächtiges
Handelsimperium der Ethnie der Shona, dessen Aufstieg und Niedergang
stark von Klima und Umweltmanagement beeinflusst wurden. Die 20.000
Einwohner des in der Nähe der heutigen Stadt Masvingo gelegenen
kulturellen Zentrums stützten sich auf ausgefeilte Methoden der
Wassersammlung und vermutlich auch auf astronomische und
meteorologische Beobachtungen; schließlich gaben sie den Ort aufgrund
von Klimaveränderungen und Ressourcenverknappung auf. Die indigene
Shona-Meteorologie ist ein traditionelles, auf mündlicher
Überlieferung basierendes System der Wetterbeobachtung, -deutung und
-vorhersage, das in Simbabwe über Generationen hinweg weitergegeben
wurde. Historisch gesehen stützte sich das Volk der Shona, wie viele
afrikanische Gemeinschaften, auf die Beobachtung von
Umweltindikatoren, Himmelskörpern und dem Verhalten von Tieren, um
bevorstehende Wetterverläufe zu verstehen, insbesondere im Hinblick
auf die landwirtschaftliche Planung. So wurde beispielsweise die
Blüte oder Fruchtbildung bestimmter einheimischer Bäume, wie etwa der
Parinari curatellifolia (in der Bantusprache Shona Muhacha), genutzt,
um die Qualität der kommenden Regenzeit vorherzusagen.


Islamisches Wissen breitete sich durch die Expansion des Islams und
transsaharischen Handel vom 14. bis zum 16. Jahrhundert in den
Bereich der Sahelzone aus. Im Mittelalter (13. bis 16. Jahrhundert)
war Timbuktu im heutigen Mali ein bedeutendes intellektuelles Zentrum
mit Hochschulen und Bibliotheken, in dem lokale Gelehrte sich mit
Theologie, islamischem Recht, Medizin und Geschichte sowie im Rahmen
der Astronomie, Astrologie und Geographie mit Meteorologie befassten.
Eine Vielzahl von Manuskripten, die sogenannten
Timbuktu-Handschriften, dokumentieren die Beobachtung von
Jahreszeiten, starken Regenfällen, Dürren und den Auswirkungen des
Klimas und enthalten Hinweise auf Studien, die die Bewegungen der
Sterne mit lokalen Wetterverhältnissen in Verbindung brachten. Dabei
wurde die "Deutung der Bedeutung des aufgehenden Sterns" zur
Vorhersage von Wetterverläufen herangezogen. Die frühen Bewohner der
Region richteten ihr Leben nach den Hochwasserperioden des Flusses
Niger aus, die von den regionalen Niederschlagsmustern beeinflusst
wurden. Die lokale Umwelt wurde durch das Wüstenklima der Sahara
geprägt, wobei staubige Passatwinde und geringe Niederschläge zu
erheblichen saisonalen Veränderungen führten, die intensiv untersucht
wurden. Einer der bedeutendsten Gelehrten war der
Rechtswissenschaftler Ahmad Baba (1556-1627) aus dem Songhaireich in
Westafrika, der ein biographisches Lexikon von Gelehrten aus dem
Westsudan (heute nördliches Westafrika), die das damalige Wissen
zusammengetragen hatten, veröffentlichte. Die Wiederentdeckung dieser
Manuskripte, die in den letzten Jahren vor der Vernichtung bewahrt
wurden, bestätigt den fortgeschrittenen Stand der wissenschaftlichen
Erforschung der Umwelt in Westafrika im Mittelalter. Die Forschung
hierzu ist allerdings noch nicht weit fortgeschritten.


Blicken wir nun nach Amerika. Die Hochkultur der Inka (13. bis 16.
Jahrhundert) weitete sich von ihrem Kernland im heutigen Peru
nordwärts bis ins heutige Ecuador und südwärts bis in die Nordteile
der heutigen Staaten Chile und Argentinien aus. Ihre Blütezeit war um
1530. Obschon die Inka in ihren Staatsformen einen hohen
Organisationsgrad aufwiesen, sind sie entwicklungsgeschichtlich mit
den bronzezeitlichen Kulturen Eurasiens vergleichbar. Ihr Reich war
theokratisch strukturiert mit dem Sonnengott Inti als höchste
göttliche Instanz und dem Sonnentempel Inticancha im heute
peruanischen Cusco oder Cuzco als Machtzentrum. Terrassenfeldbau und
Bewässerungskanäle zeugen von gewissen Kenntnissen im
astronomisch-meteorologischen Bereich. Da die Inka-Schrift Quipu aus
gewebten Textilknoten bestand, gibt es keine schriftlichen
Überlieferungen.


Die Hochkultur der Azteken (14. bis 16. Jahrhundert) befand sich auf
dem heutigen Staatsgebiet von Mexiko und expandierte durch
kriegerische Auseinandersetzungen mit benachbarten Kulturen. Die
Kosmologie und Mythologie der Azteken bestanden aus einer Vielzahl an
Gottheiten. Der Kriegs- und Sonnengott Huitzilopochtli genoss ein
hohes Ansehen. Die Gunst der Sonne musste durch Blutopfer
aufrechterhalten und so die Welt vor dem Untergang bewahrt werden,
was die vielen kriegerischen Auseinandersetzungen erklärt. Zwei
weitere Gottheiten werden mit dem Klima assoziiert: Dem Regen-,
Wasser- und Fruchtbarkeitsgott Tlaloc wurden Rituale zelebriert, um
für angenehmes Wetter zu bitten. Ihm gegenüber stand Xiuhtecuhtli,
der Feuergott, der Hitze und die Sonne repräsentiert und zu Dürren
führen kann. Die Azteken benötigten so eine ausgewogene Balance
zwischen beiden Göttern. Naturkatastrophen wie Überschwemmungen,
Dürren, Erdbeben und Vulkanausbrüchen wurden göttliche Deutungen
beschrieben. Saisonale Rituale im landwirtschaftlichen Kalender sowie
ausgeklügelte Bewässerungstechniken wie die Chinampas, Flächen, die
im Hochwasserfall gezielt geflutet wurden, sollten klimatologische
Schwankungen abmildern.
Im Spätmittelalter von Europa war die Übersetzung des von den Arabern
zusammengetragenen Wissens ins Lateinische die nächste
Entwicklungsstufe in der Geschichte der Meteorologie.


Der heilige Albertus Magnus (um 1200-1280) war ein dominikanischer
Wissenschaftler und Philosoph aus Schwaben. In Anerkennung seiner
umfassenden Gelehrsamkeit wurde er als "Doctor Universalis"
bezeichnet. Seine naturwissenschaftlichen Schriften umfassen die
Bereiche Physik, Meteorologie, Geologie, Physiologie sowie Pflanzen-
und Tierkunde. Er war einer der wichtigsten Vermittler der
griechischen Philosophie und kommentierte und lehrte insbesondere die
Texte des Aristoteles in Paris anhand der Übersetzungen von Averroes.
Magnus war der Erste, der die Idee vorbrachte, dass jeder fallende
Regentropfen die Form einer kleinen Kugel habe und dass diese Form
bedeute, dass der Regenbogen durch die Wechselwirkung des Lichts mit
jedem einzelnen Regentropfen entstehe. Er glaubte jedoch, dass die
Farben irgendwie innerhalb des Regentropfenvorhangs durch die
unbekannten Auswirkungen einer Art Schichtung entstünden.


Der heilige Thomas von Aquin (1225-1274) war ein Philosoph und
Theologe aus dem Königreich Neapel. In seiner "Summa Theologica"
schrieb von Aquin über den teuflischen Ursprung von Stürmen: "Regen
und Winde sowie alles, was allein durch lokale Impulse entsteht,
können von Dämonen verursacht werden. Es ist ein Glaubensdogma, dass
die Dämonen Wind, Stürme und einen Feuerregen vom Himmel
hervorbringen können." Von Aquin schrieb außerdem, dass Glocken,
"sofern sie ordnungsgemäß geweiht und getauft wurden, das wirksamste
Mittel sind, um die atmosphärischen Unheilbringer des Teufels zu
bekämpfen, denn die Klänge des geweihten Metalls vertreiben die
Dämonen und wehren Sturm und Blitz ab".


Wissenschaft in Europa fand damals in Bibliotheken statt. Hatte ein
Naturforscher die Wahl zwischen ausführlichen Beobachtungen in der
Natur oder einem ausgiebigen Studium der Literatur in einer gut
ausgestatteten Bibliothek, wurde damals letzteres vorgezogen. Damit
unterlagen eigene Beobachtungen immer dem Eindruck, der in der
Literatur beschrieben war. Dieses Schema aufzubrechen, war schwierig
und setzte sich erst mit der Zeit durch.


Der englische Naturphilosoph Roger Bacon (um 1220-1292) war der
Erste, der 1267 den Winkelausmaß des Regenbogens berechnete. Er fand
heraus, dass der höchste Punkt des Regenbogens nicht höher als 42
Grad über dem Horizont liegen kann. Er analysierte die ptolemäischen
Beschreibungen zum Klima. Er verfasste eine Begründung für die Kälte
in nördlichen Regionen. Er stellte fest, dass es auch in höher
gelegenen Regionen kälter ist und formulierte daraus einen
orographischen Einfluss auf das Klima. Bacon war darüber hinaus einer
der ersten, die versuchten, eigenen Forschungsbeobachtungen gegenüber
der seinerzeitigen wissenschaftlichen Standardliteratur ein höheres
Gewicht zuzumessen. Er gilt als Begründer moderner Wissenschaft in
Europa.


William Merle, Pfarrer von Driby im Nordosten Englands, der im 14.
Jahrhundert lebte, begann 1337 mit der Führung seines
Wettertagebuchs, dem ältesten erhaltenen in gedruckter Form. Das
Projekt mit dem Titel "Consideraciones temperiei pro septem annis
Christi" endete im Jahr 1344. Es enthält Aufzeichnungen vom
Wettergeschehen in Lincolnshire und Oxford, je nachdem, wo sich Merle
gerade aufhielt. Zitierte Begriffe von Merle sind "umectativus" ("der
befeuchtet oder feucht macht, feuchtend"), den er im Zusammenhang mit
Regen verwendet, "nubilosus" ("wolkig") und "draco" im Sinne von
"Komet". Merle untersuchte auch die Windrichtung und stellte fest,
dass die Hauptwindrichtung 250 Grad (Westsüdwest) beträgt.


Dietrich von Freiberg (um 1240-um 1320), ein Philosoph, Theologe und
Physiker aus Sachsen, und Kamal al-Din al-Farisi (1267-1319), ein
persischer Physiker und Mathematiker, lieferten im späten 13.
Jahrhundert gleichzeitig, aber unabhängig voneinander, die ersten
zutreffenden Erklärungen für den Hauptregenbogen. Von Freiberg
lieferte zudem die Erklärung für den Sekundärregenbogen.


Ausgangs des Mittelalters kristallisierten sich verschiedene Arten
der Wettervorhersage heraus: Eine Variante war, astronomische
Vorgänge mit dem Wetter zu assoziieren. Dies war die schon im
Altertum praktizierte Methode der Astrometeorologie. Eine weitere
Vorhersagemethode bestand darin, dem Wetter an bestimmten Tagen einen
Charakter zuzuweisen. Das unterschied sich im europäischen Raum
erheblich durch die geographischen Gegebenheiten, so wurden dieselben
Tage in Russland anders gekennzeichnet als in Frankreich. Vorhersagen
waren prophetisch, insbesondere wenn ein längerer Zeitraum gedeutet
wurde. Aus der russischen Region Archangelsk ist überliefert: "Fällt
der Winter weniger schneereich aus, ist im Sommer mit weniger Regen
zu rechnen." Besonders oft wurden die nächsten zwölf Tage ab
Weihnachten für längere Vorhersagen verwendet, die oft für das ganze
nächste Jahr gelten sollte, was auch der habsburgische Herzog Leopold
I. (1290-1326) so abgeleitet hat. Solche Wetterregeln sind heute
unter dem Begriff Bauernregel bekannt. Eine dritte Methode war, die
Vorhersage vom Verhalten der Tiere, der Vögel oder anderen Lebewesen
abzuleiten. Die vierte Art der Vorhersage wurden vom allgemeinen
Wettergeschehen abgeleitet und unterschied sich signifikant von den
anderen vorgestellten Methoden.
Der fränkische Weltgeistliche Konrad von Megenberg (1309-1374)
schrieb um 1350 das "Buch der Natur", welches als erste
wissenschaftliche Abhandlung in deutscher Sprache gilt. Darin wird
der Regenbogen als ein Zeichen beschrieben, das Regen ankündigt,
falls sich der Regenbogen auseinander dehnt und zusammenzieht, da
Wasserdampf dann dichter wird und Wolken formt. Das korrespondiert
gut mit aufkommendem Wettergeschehen, welcher nach Ankunft einer
Warmfront erwartet wird.

Bevor die Geschichte der Meteorologie in Europa im Zeitalter der
Renaissance weiter geht, blicken wir an der Schwelle zu diesem
Zeitalter in den fernen Osten nach Korea. In der Regierungszeit von
König Sejong (1418-1450), später genannt Sejong der Große, suchten
wiederholt Dürren Korea heim. Der König wies jedes Dorf an, die
Niederschlagsmenge zu erfassen. Sein Sohn, Kronprinz Munjong
(1414-1452), erfand 1441 einen Regenmesser. Munjong argumentierte,
dass es besser sei, einen standardisierten Behälter zu verwenden,
anstatt in die Erde zu graben, um den Niederschlag zu messen. Das
Design des Ch'?gugi oder Cheugugi genannten Regenmessers basierte
wahrscheinlich auf Messgeräten aus weiter zurückliegenden Zeiten in
China, die jedoch primitiver ausgeführt und nicht standardisiert
waren. König Sejong schickte jedem Dorf einen Regenmesser, und diese
wurden als offizielles Instrument zur Ermittlung des Erntepotentials
und zur Festsetzung der Grundsteuern verwendet. Dies ist einer der
frühesten dokumentierten Fälle der Entwicklung eines Messinstruments,
das dazu diente, eine quantitative Schätzung einer meteorologischen
Größe zu liefern.


Für das Spätmittelalter liegen auch Wetteraufzeichnungen vor,
beispielsweise für Osteuropa aus den Moskauer Chroniken. Darunter
findet sich für das Jahr 1164 ein großes Hochwasser in Galizien mit
plötzlich intensivierten Regenfällen tags und nachts, so dass eine
Flut den Dnister stromabwärts floss und über 300 Personen ertranken.
1230 zerstörte strenger Frost das Wintergetreide mit der Folge einer
Hungersnot in ganz Russland. 1371 beschreiben die Chroniken dichten
Nebel mit geringen Sichtweiten, der zwei Monate lang andauerte. Am
Festtag Peter und Paul 1406 wurde Nischni Nowgorod von einem Sturm
getroffen, dessen Wirbel ein Reiter mit seinem Pferdefuhrwerk
verschwinden ließ. Vom 11. bis 14. Jahrhundert sind zehn große Dürren
beschrieben.


Der Kardinal, Philosoph, Mathematiker und Physiker Nikolaus von Kues
oder auch Nicolaus Cusanos (1401-1464) aus dem Erzbistum Trier führte
Experimente zur Messung der Luftfeuchtigkeit durch, indem er ein
Stück Wolle oder einen Schwamm wog, wenn diese sehr trocken waren,
und erneut, nachdem sie Feuchtigkeit aus der Luft aufgenommen hatten.
Die Idee zu diesem Verfahren könnte von den klassischen arabischen
Naturphilosophen stammen, die sich mit Naturwissenschaften befasst
hatten. Dies beschreibt ein Haarhygrometer, ein Feuchtigkeitsmesser.


Der genuesische Architekt, Künstler und Schriftsteller Leon Battista
Alberti (1404-1472) erfand 1450 den ersten mechanischen Windmesser,
ein Anemometer mit Ablenkplatte. Dieses Instrument bestand aus einer
Schwingscheibe, die bei Windstille senkrecht hing. Bei Wind schwang
die Scheibe aufgrund der vom Wind ausgeübten Kraft nach oben. Anhand
des Neigungswinkels der Scheibe ließ sich die Windkraft berechnen und
daraus die Windgeschwindigkeit abschätzen.


Hans Müller, latinisiert Johannes Müller und später genannt Ioannes
de Monte Regio oder Regiomontanus (1436-1476) war ein Mathematiker
und Astronom aus dem fränkischen Königsberg, der in Wien, Buda
(Ungarn) und Nürnberg tätig war. Regiomontanus wurde mit der
kritischen Übersetzung von Ptolemäus' "Almagest" betraut, welches
später als wissenschaftliches Lehrbuch verwendet wurde. Die darin
erwähnte Astrometeorologie, die astronomische Phänomene mit dem
Wetter in Verbindung bringt, hat ihre Wurzeln in Indien, Persien,
Griechenland und Rom sowie in der frühen islamischen
Wissenschaftstradition. Regiomontanus stellte daraus Regeln für die
Erstellung von Vorhersagen auf. Er identifizierte bestimmte
planetarische Konstellationen als besonders einflussreich.
Beispielsweise führt eine Opposition von Mond und Jupiter, wenn diese
das Feuerzeichen Widder und das Wasserzeichen Skorpion einnehmen, zu
Wolkenbildung. Bewegt sich der Mond auf den Merkur zu, wird die
Vorhersage das enthalten, was Regiomontanus als "Öffnung der
Windtore" bezeichnete.


Die drei letztgenannten Personen gehören schon zur Frührenaissance.
Die nächste Folge der Serie Geschichte der Meteorologie wird sich mit
den meteorologischen Entwicklungen der Renaissance, und damit dem
Beginn der Neuzeit, widmen. In diese Epoche, in die auch das
Zeitalter der Entdeckungen fällt, wird einerseits bestimmt auf die
Rückbesinnung auf kulturelle Errungenschaften der Antike.
Andererseits werden neue Techniken eingeführt, die zu den Anfängen
der quantitativen Meteorologie führen.


Dipl.-Met. Markus Eifried

Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 03.05.2026

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